Release-Informationen
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Versionsnummer: 8.3.42 (12.12.2007)
KANAL++:
- Rohranschlusspunkte automatisch setzen: Diese neue Funktion ist im Menü „Haltungen“ zu finden. Um die Funktion nutzen zu können benötigen Sie eine Punktmenge in denen die (vermessenen) Rohranschlusspunkte zusammengefasst sind. Die Funktion sucht für alle Haltungen die laut KPP Projekt am Schachtmittelpunkt angeschlossen sind, den am besten geeigneten Rohranschlusspunkt aus der angegebenen Punktmenge. Als Parameter lassen sich der Abstand zum Schachtmittelpunkt und der Abstand des Rohranschlusspunktes zur Haltung angeben.
- Sohlhöhen interpolieren: Aufruf über das Menü „Schächte“. Automatische bzw. manuell gesteuerte Interpolation der Sohlhöhen aus dem Geländemodell bzw. aus dem angegebenen Gefälle.
- Neuer einheitlicher Dialog für automatische Flächenzuordnung: Beteiligte Entwässerungssysteme können nun ausgewählt werden, “nur markierte“, „Korrigieren“ und „Ergänzen“ einheitlich überall möglich.
- Sonderbauwerke können nun direkt aus dem Bearbeitungsfenster heraus in einem Kontextmenü (Menütaste) aufgerufen und bearbeitet werden.
- Neue Menüaktion Schacht verbinden/abmauern: Unter Menüpunkt "Analyse" kann eine Liste aller Endschächte erstellt werden, die räumlich geometrisch auf einer Haltung liegen ohne mit ihr verbunden zu sein. Mit der Aktion "verbinden" kann durch Klick auf den Verbindungsschacht dieser mit der entsprechenden Haltung verbunden werden. Die Verbindung erfolgt jedoch mit dem Schacht unterhalb, da so die Haltung nicht geteilt werden muss. Mit Schacht Abmauern wird eine Haltung von einem Schacht getrennt (durch geeignetes Einfügen eines neuen fiktiven Schachtes).
- In den Diagrammen zur Darstellung der Ergebnisganglinien wurden einige Verbesserungen vorgenommen. Das Zeitintervall innerhalb der Kopieroption „äquidistante Werte“ kann nun auch eine gebrochene Zahl sein, z.B. 2.5; Das Integral zwischen zwei Punkten kann abgerufen werden, durch Auswahl des ersten Punktes auf der Kurve sowie Auswahl eines zweiten Punktes bei gleichzeitigem Halten der Shifttaste. Beim Kopieren ins Clipboard wird der Beginn des Regens in der Spalte daneben durch Angabe des Datums und der Uhrzeit markiert.
- Schachtgrößen von Nichtsonderbauwerken werden nun 1 zu 1 in DYNA und LGRAF berücksichtigt. Darüber hinaus wird dem Typ der Rohranschlusshöhe exakt Rechnung getragen.
- Die Simulationsdauern der Hydraulikvarianten werden nun aufgrund der eigenen Berechnung der Trockenperiode wie folgt neu eingestellt.
Folgeregenbetrachtung
Die auf TROMAX beschränkten Trockenperioden der n Regen werden an DYNA übergeben.
Simulationszeit
Regen 1 : Trockenperiode(1) + Regendauer(1) + Trockenperiode(2),
Regen j (1 < j < n) : Regendauer(j) + Trockenperiode(j+1)
Regen n : Regendauer(n) + TROMAX
Beim Weiterführen einer unterbrochenen Berechnung wird beim Regen begonnen dessen Trockenperiode größer gleich TROMAX ist. Dies soll sicherstellen, dass nur auf ein unbelastetes Netz aufgesetzt wird.
Einzelregen
Es wird nur die allgemeine Trockenperiode TROCKZ übergeben. DYNA berechnet die maximale Trockenwetterfließzeit MAXFLZ und verwendet das Maximum TMAX aus TROCKZ und MAXFLZ als Trockenperiode für alle n Regen. Dies stellt sicher, dass sich bei Regenbeginn im ganzen Netz der Trockenwetterzustand vollständig aufgebaut hat. Der Regen j wird mindestens TMAX + Regendauer(j) und mindestens TMINIM simuliert. Abgebrochen wird sobald das beanspruchte Netzvolumen kleiner als das 2-fache Trockenwettervolumen TVOLUM ist und kein Überstau mehr vorhanden ist. Spätestens aber bei TMAX + Regendauer(j) + TROMAX. Bei reinen Regenwassernetzen (d.h. TVOLUM und MAXFLZ sind 0) ergibt sich die Simulationszeit zu TROCKZ + Regendauer(j) + TROMAX.
Beim Weiterführen einer unterbrochenen Berechnung wird beim letzten unvollständig berechneten Regen begonnen.
Die Trockenwetterperiode wird nur beim ersten Regen simuliert. Der Trockenwetterzustand wird abgespeichert und bei den weiteren Regen nur eingelesen.
TROMAX sollte der minimalen Zeit entsprechen die das Netz benötigt um sich zu entleeren.
TROMAX sollte der Regentrennzeit entsprechen.
TMAXIM hat keine Bedeutung mehr.
TMINIM ist das absolute Minimum für die Simulationszeit für Folge – und Einzelregenbetrachtung.
Zurechnungszeiten und Prozentsätze haben keine Bedeutung mehr als Abbruchskriterium.
- Folgende Eigenschaften sind bisher variantenabhängig einstellbar: (S.a. Kap. 3.2 Handbuch)
Schacht allgemein:
- Ignoriert
- Abdeckplatte
- Druckdichter Deckel
- Schachtkennzeichen
- Grundfläche
Sonderbauwerk Typ 11:
- Energieverlustbeiwert
Sonderbauwerk Typ 61-68:
- Abflussberechnung
- Nutzbare Höhe
- Profil
- Kennlinie Nummer
- Kennlinie QB
- Kennlinie HB
- Beckenüberlauf Krone
- Klärüberlauf Krone
Haltung:
- Ignoriert
- Profil
- Profilhöhe
Flächeneigenschaften in Kanal++:
- Einleitend
- Anteil Befestigt
- Einwohner
- Zuordnung der Flächen zu Regenmessstationen wurde erweitert. Bisher konnten nur alle Flächen nach einem bestimmten Verfahren (Thyssen-Polygon-Methode, Rasterverfahren) auf alle vorhandenen Regenmessstationen verteilt werden. Nun kann diese Verteilung sowohl auf nur markierte Flächen, wie auch auf nur markierte Regenmessstationen angewendet werden. Dadurch haben Sie die Möglichkeit eine individuelle Zuordnung der Flächen zu den Regenmessstellen zu erstellen.
- Automatische Zuordnung von Rohranschlusspunkten: mit dieser neuen Aktion können Sie automatisch die Rohranschlusspunkte der Haltungen einer bestimmten Menge an (vermessenen) Punkten zuordnen lassen. Die Aktion weist einer Haltung den Rohranschlusspunkt zu der, innerhalb der von Ihnen angegebenen Parameter (Entfernung, Punktmenge), den geringsten Abstand zur Haltung hat. Etwaige Mehrfachbelegungen (mehrere Haltungen haben den gleichen Rohranschlusspunkt) werden danach automatisch aufgelöst.
- Verteilte Berechnung: Es gibt den „RemoteDynaCallServer“ nun in zwei Varianten. In der bisherigen Variante konnte die Berechnung zwar auf einem beliebigen PC gestartet werden, die Ergebnisdateien wurden aber während der Berechnung schon auf das angegebene Netzlaufwerk geschrieben. Bei Problemen mit dem Netzwerk kann das zu Fehlern bei der Berechnung führen. In der neuen zweiten Variante, dem „DynaCallServer“, werden die Ergebnisse nun lokal in das TEMP Verzeichnis geschrieben und am Ende der Berechnung geschlossen auf das Netzlaufwerk zur Weiterverarbeitung kopiert. Dadurch lassen sich viele Netzwerkprobleme umgehen. Sie müssen allerdings darauf achten, auf den Remote PC’s ausreichend Speicherplatz zur Verfügung zu stellen.
- Simulationsdauer auch bei Einzelregenbetrachtung mit Berücksichtigung der Trockenperioden des jeweils nächsten Regens, maximal die Trennzeit oder eine benutzerdefinierte Zeitspanne.
- Die Trockenperioden werden nur noch beim ersten Regen berechnet, alle anderen setzen auf diesem Netzzustand auf. (ca. 25% weniger Rechenaufwand)
- Beim verteilten Rechnen können die Prozesse alle auf einmal abgebrochen werden (über die herkömmliche Abbruchfunktion Icon „x“).
- Bricht beim verteilten Rechnen ein oder mehrere Prozesse aus unerfindlichen Gründen ab (z.B. Putzfrau/mann bleibt versehentlich mit dem Besen am Netzstecker hängen und entfernt diesen) so kann sofort wiederaufgesetzt werden, ohne die anderen Prozesse zu stören.
- Automatische Einteilung der Straßenflächen nunmehr auch auf aktive Partition begrenzt (Vorteil bei Trennsystem).
- Export DXF Gesamt nun aktualisiert auf die neuen Elemente (Beschriftungen)
- Berechnungsvariante Ergebnisse -> Tabelle zusammenfassen bietet eine Übersicht über Ein- und ausgelaufene Gesamtwassermengen.
- Stationierung und Beschriftung von den Haltungschäden im Plan kann jetzt vom Benutzer über Ansichtdialog beeinflußt werden. Man kann zwischen "Stationierung ab Anfangsschacth", "Stationierung ab Endschacht" oder "Wie in der Untersuchung" wählen. Auch der Befahrungsnullpunkt kann jetzt ausser Statndardangabe "Wie in der Untersuchung" nun immer auf die Schachtmitte oder den Rohranfang gelegt werden.
AQUA++:
- Längsschnitte können nun direkt unter dem Ordner Wasserversorgung angelegt werden. AQUA++ legt dann automatisch eine hydraulische Variante mit dem Namen „~Längsschnittvariante“ an. Dies geschieht alles automatisch und das Projekt muss nicht rechenbar bzw. berechnet worden sein.
- Die Darstellung der Knotenbeschriftung wurde Optimiert. Verzerrungen bei der Darstellung von Pumpen und Ventilnamen treten nun nicht mehr auf.
Release-Archiv:
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